Schreibmüde, aber glücklich


Ihr Lieben,

als die Anspannung nach der Veröffentlichung von Diary on Tour – 1001 Gedanke von mir abfiel, spürte ich plötzlich, wie müde ich bin. Schreibmüde. Ich war ein wenig leererzählt, ein wenig leserlos, ein wenig desillusioniert. Aber auch sehr dankbar.

Seid unbesorgt, dies wird jetzt keiner dieser „Armer Autor klagt über die gemeine Literaturwelt“ Beiträge. Davon gibt es im Netz bereits genug. Ich kann das Jammern ehrlich gesagt nicht mehr hören.

Zurück zum Thema: nach Jahren des unermüdlichen Schreibens habe ich beschlossen, eine Schreibpause einzulegen. Es ist nicht leicht, sich einzugestehen, dass das, was man liebt, einem in gewissen Lebensphasen nicht gut tut. Aber es ist vielleicht der einzige Weg, diese Liebe zu erhalten.

Also habe ich den Stift aus der Hand gelegt …

… und just in diesem Moment klingelte das Telefon.

Was ich sagen will: in Zukunft gibt es weniger hiervon, dafür viel mehr davon.

ERSTER EINSATZ ALS BOOKOSA LABORLEITER

Ich hoffe, euch gefällt das Bookosa Buchlabor und meine unkonventionelle Art der Buchvorstellung. Bin gespannt auf eure Meinung. Ich für meinen Teil kann sagen: ich fühle mich derzeit sehr gut mit dieser Veränderung. Schreibmüde, aber glücklich. 🙂

Liebe Grüße
Michael

PS: Ich habe mich für „Ich bin dann mal weg“ als erstes Buch entschieden, weil der Titel sehr gut passt. Es geht um steinige Wege, Stille im Herzen, inneren Wandel und unvorhersehbare Begegnungen. Also irgendwie auch über mich. Außerdem unternahm Hape Kerkeling die Pilgerreise in dem Jahr, als auch ich mir sagte: Ich bin dann mal weg. Ihn zog es nach Santiago de Compostela, mich nach Kathmandu. Wir beide kamen innerlich verändert zurück – das verbindet.