Eigentlich sollte ich …


… gerade nicht diesen Beitrag schreiben, sondern irgendwo im Internet für mein neues Buch werben. Wenn ich mich an dem orientiere, was meine Facebook Newsstream seit Tagen anzeigt, sollte mein nächstes Posting am besten so aussehen:

1001 Gedanke – mein Leben und ich

  • … ist das beste Jugendbuch aller Zeiten.
  • … ist das perfekte Weihnachtsgeschenk.
  • … gibt es jetzt für X Tage supergünstig.
  • … könnt ihr nun auf meinem Blog gewinnen.
  • … hat schon wieder eine 5-Sterne-Rezension bekommen.

Also eben ganz bescheiden auf die Neuveröffentlichung hinweisen. Dazu eine dezente Kaufaufforderung wie:

Wenn ihr meine echten Freunde seid, dann kauft ihr das. Jetzt! Sofort! Mehrfach!
Im Gegenzug wünsche ich euch dann sogar eine schöne Vorweihnachtszeit.


Wie gesagt eigentlich. Doch dann überfiel mich tatsächlich so etwas wie Besinnlichkeit.

Aus dem Frust über das, was nicht da ist
(Buchverkäufe, Lottogewinn, Sommer usw.)

wurde eine Dankbarkeit für das, was da ist.