DANKE … für die tolle Übersetzung


Danke Übersetzung

einfach mal DANKE sagen
… für die tolle Übersetzung.

Thema August 2015

Regelmäßige Blogbesucher werden bemerkt haben, dass ich mir und meiner DANKE-Aktion im Juli eine kleine Pause gegönnt habe. Ich habe mich aus der Online-Welt zurückgezogen, war viel in der Natur und habe mir den ein oder anderen kleinen Traum erfüllt. Ganz wichtig waren in diesem Monat Bücher für mich. Wie so oft. Sie haben mich berührt (John Green), haben Brücken geschlagen (Jasmin Warga), waren Zufluchtsort (ganz viele).

Keine Sorge, ich werde euch jetzt nicht beschreiben, was mir Bücher bedeuten (mehr dazu hier), oder mich bei den vielen großartigen Autoren bedanken, die mein Leben mit ihren Geschichten bereichern. Sonst säßen wir noch im September hier. Mein Dank gilt in diesem Monat nicht den berühmten Akteuren des Literaturbetriebs, sondern einer oft stiefmütterlich behandelten Personengruppe im Hintergrund.

Die Übersetzer

Als ich Margos Spuren von John Green (by the way: für mich einer der besten Autoren der Gegenwart) las, jagte ein Wow-Moment den nächsten. Immer wieder stieß ich auf Sätze, in die ich mich auf Anhieb verliebte, die ich am liebsten ausgeschnitten, gerahmt und an jede Bushaltestelle meines Dorfes gehängt hätte. Da passte einfach alles.
Und während ich (wie Quentin auf Margos Rachetour) überlegte, welche rechtlichen Konsequenzen es wohl haben würde, wenn ich mein Vorhaben in die Tat umsetze und man mich dabei erwischt, kam mir der Gedanke, dass es verdammt schwer sein muss, den Green-Zauber verlustfrei von einer Sprache in die andere zu transportieren. Mir fiel auf, dass ich von Übersetzern eigentlich immer nur etwas höre, wenn sie etwas falsch gemacht haben. „OMG. Lest besser das englische Original. Die deutsche Übersetzung ist echt sch…“

Ist ein Buch toll, geht man wie selbstverständlich davon aus, dass dies dem Können des Autors geschuldet ist, ist es hingegen schlecht, darf neben dem Verfasser oft auch die vermeintlich schlechte Übersetzung als Sündenbock herhalten. Gerade in Zeiten, in denen Englisch lesen so was von coooool ist.

Und weil das so ist, möchte ich diesen Monat allen Übersetzern für ihre oft grandiose Arbeit einfach mal DANKE sagen. Ich werde in Zukunft genauer hinsehen und beim Lesen übersetzter Bücher einen Moment innehalten, um mir eure Leistung zu vergegenwärtigen. Auch werde ich euch in meinen Bookosa-Rezensionen endlich namentlich erwähnen. Asche auf mein Haupt, dass ich es so lange nicht getan habe.

Mein besonderer Dank gilt Sophie Zeitz für ihre greentastische Leistung bei Eine wie Alaska, Margos Spuren & Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Einfach nur WOW!!!


Natürlich möchte ich euch wieder einladen, mitzumachen. Schaut doch mal wer eure Lieblingsbücher übersetzt hat und sagte danke für ein tolle Übersetzung. Wenn ihr online keine Kontaktdaten findet, leiten die Verlage, wenn ihr nett fragt, eure besonderen Grüße sicher gern weiter.

In diesem Sinne …

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